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Aktuelle Tipps und Tricks vom Brain-Doc Kowalski

 

21. Juli 2016

Wie definieren Sie Neurofeedback?

Neurofeedback ist ein technologisches Hilfsmittel das nahezu jedem Menschen die gezielte Selbststeuerung der Hirnaktivität ermöglicht. Es wird vor allem in den USA seit Jahrzehnten erforscht und eingesetzt und seine Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien auch von Universitäten in Deutschland erforscht.
Grundsätzlich teilt man die elektrische Aktivität des Gehirns in verschiedene Wellenbereiche unterschiedlicher Funktionalität und Frequenz auf. Je nach Situation in der Sie sich befinden, sind die Wellenbereiche verschieden stark ausgeprägt.

Daraus ergeben sich individuelle Charakteristika der Gehirnaktivität: Wenn Sie entspannt auf der Wohnzimmercouch sitzen, unterscheidet sich die Zusammensetzung der Wellenbereiche prinzipiell von der Zusammensetzung die sich während einer stressigen Prüfungsaufgabe in Ihrem EEG (Electroencephalogramm) beobachten lässt.
Beim Neurofeedback wird die elektrische Aktivität Ihres Gehirns in ihre einzelnen Frequenzbänder zerlegt und der Anteil jedes Frequenzbandes am Zustandekommen des Spontan-EEGs online dargestellt. Hintergrund des Neurofeedback ist es, Sie in die Lage zu versetzen, die EEG-Anteile im Spektrum, die mit einer verbesserten kognitiven Leistung in Zusammenhang gebracht werden, zu erhöhen, sowie die EEG-Anteile, die eher mit einer verminderten Aktivierung in Zusammenhang gebracht werden, zu verringern.

Beim Neurofeedback erfahren Sie, wie Sie selber auf Ihre „Hirnleistung" Einfluss nehmen können, wodurch sich Ihre Rolle bei Therapie und Training als aktiv darstellt, im Gegensatz zur passiven Rolle, in der Sie oder andere Patienten nur auf Medikamente angewiesen sind.
Durch diese aktive Teilnahme, aber auch durch die ständige Rückmeldung der Hirnarbeit wird Ihnen zusätzlich eine starke innere Kontrollüberzeugung vermittelt. Das Selbstvertrauen in Ihre eigene Leistung und Fähigkeit steigt und kann somit den genuinen Effekt des Neurofeedback-Training positiv moderieren.

 

07. Juni 2016

Wie kann einem Neurofeedback im Alter helfen?

Neueste Forschungsresultate belegen zunächst einmal, dass die Gefahr im Alter an Alzheimer zu erkranken deutlich niedriger liegt, als uns die demographischen Angaben der letzten Jahre Glauben machen. Das zunächst zum Thema „Neurofeedback im Alter“ – weil gerade die Vorbeugung dementieller Erkrankungen hier oft im öffentlichen Fokus steht. Absolute Aussagen zu irgendeinem Thema laufen immer Gefahr falsch verstanden zu werden, aber dennoch könnte man hier sagen: Altern heißt zum Teil die kognitive Flexibilität zu verlieren, bzw. das Verhalten einer Person wird vorhersehbar und weniger flexibel. Mittels Neurofeedback kann man auch hier für den Erhalt einer gewissen dynamischen Fähigkeit der Anpassung sorgen – aber auch hier gilt: Wenn ich irgendetwas trainiere, dann muss ich auch bereit sein, das in meinem persönlichen Alltag anzuwenden. Nur so sorge ich dafür, dass mein Verhalten tatsächlich flexibel bleibt.

 

28. April 2016

Wie beurteilen Sie die Zukunft des Neurofeedback?

Im Prinzip sehr gut, was das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten betrifft – wie sich diese Zukunft allerdings tatsächlich gestaltet, hängt mehr oder weniger von einem sachgemäßen Umgang der potentiellen Anwender mit der Materie ab. Leider finden sich im Internet viele „negative“ Beispiele, die einen solchen wünschenswerten Umgang sehr schwierig machen. Was verstehe ich unter „sachgemäß“? Bspw. die Einhaltung neuronaler Grundregeln –  allen voran: Lernen heißt wiederholen und das Gelernte MUSS in Situationen des individuellen Alltags einer Person angewendet werden. Wenn ich dann mit dieser Anwendung erfolgreich bin, dann kann sich ein neues Verhalten etablieren, dass mir dann dauerhaft zur Verfügung steht. Mittels Neurofeedback kann ich dafür sorgen, dass die Grundbedingungen für das erfolgreiche Lernen deutlich zu meinen Gunsten verschoben werden. Bestimmte Rhythmen der elektrischen Hirnaktivität sind bspw. für Lernsituationen besser geeignet als andere, diese Rhythmen kann ich trainieren.

Als unsachgemäß bezeichne ich dagegen die Vorstellung, dass ich nur ein bestimmtes Gerät benötige, dann die Elektroden an bestimmte Stellen auf meinem Kopf klebe und irgendein „tolles“ Programm anwerfe, das ohne das geringste Verständnis oder irgendeine Anstrengung meinerseits, zu Verbesserungen meiner kognitiven Fähigkeiten führt.

 

17. März 2016

Was sind die Voraussetzungen um mit Neurofeedback zu beginnen?

Ich gebe mal ein flapsige Antwort darauf, die es im Kern aber trifft: Ein Gehirn sollte vorhanden sein! Das und Interesse an der Sache, sowie das Bewusstsein das Neurofeedback keine Wundermethode ist sondern ein Training, das eine gewisse Hartnäckigkeit des Übens benötigt, genügt eigentlich völlig. 

 

01. März 2016

Home-of-Attention PC BrainStarter ist eine Software für Konzentrations- und Entspannungsübungen. Wie genau sehen solche Übungen aus?

Gute Frage – wie „sehen“ Konzentration und Entspannung eigentlich aus, bzw. können Sie genau beschreiben welche körperlichen Vorgänge mit diesen Verhaltensweisen einhergehen? Vermutlich nicht – was man aber aus den Neurowissenschaften bzw. Forschung weiß, ist, welche grundsätzlichen Bedingungen im Nervensystem vorliegen müssen, damit wir einen bestimmten Zustand überhaupt als Entspannung oder Konzentration bezeichnen können. Diese Grundbedingungen werden beim Neurofeedback in Form der Abschwächung bzw. Verstärkung bestimmter Bestandteile der elektrischen Hirnaktivität (EEG) trainiert. Wichtig ist hier, zu verstehen, dass die Aufgabe die beim Neurofeedback absolviert wird, in der Regel überhaupt nicht nach Entspannung oder Konzentration „aussieht“. Aber nun zum Punkt: Wie sehen diese Aufgaben aus? Es werden wie gesagt Bestandteile des EEG trainiert, wenn diese Parameter eine festgelegte Schwelle erreichen, dann bewegt sich bspw. ein Film oder eine Figur auf dem Bildschirm. Wenn der Trainierende dieses sogenannte Feedback wiederholt und dauerhaft in Bewegung halten kann, dann trainiert er oder sie die Grundbestandteile von Verhaltensweisen.

 

11. Februar 2016

Von der App BrainExpress gab es vor kurzem ein Update. Ist von der PC BrainStarter Software ebenfalls bald ein Update zu erwarten?

Irgendwann in naher Zukunft werden wir uns an das Update für Windows setzen, das ist auf jeden Fall sicher! Auf einen genauen Zeitpunkt möchte ich mich im Moment aber noch nicht festlegen.

 

26. Januar 2016

Ist die PC BrainStarter Software kompatibel mit Windows 10?

In der Regel schon, wir können zurzeit aber noch keine generelle Freigabe geben. Ein Problem kann oft die Grundeinstellung des Windows 10 sein, hinsichtlich bereits aktivierter Bedienungshilfen. So sollte bspw. die Darstellungsgröße der Bildschirmschriftarten immer auf 100% gestellt werden. Viele Hersteller von Laptops haben diese Einstellung in der Regel direkt ab Werk auf 125% oder 150% stehen, das gibt dann Schwierigkeiten und die HOA Windows Software verweigert die Funktion.

 

07. Dezember 2015

Eine neue Version der App BrainExpress ist nun ab sofort erhältlich. Was sind die Neuerungen?

Stichpunktartig zusammengefasst: - Neues Design - Neue Trainingsfunktion mit 3 Spielen - iPhone 6/6s/6 Plus/6s Plus Support - Administratoren können Nutzerprofile anlegen - Administratoren können Nutzern bestimmte Trainingsprotokolle zuweisen - Farben vom Design sind änderbar - Trainingsbalken lassen sich skalieren - Protokolle können Passwortgeschützt werden - Fehlerbehebungen.

 

28. Juli 2015

Wie kamen Sie auf die Idee Home-of-Attention zu entwickeln?

Kurze Antwort darauf: Von Anfang an war klar, dass es viele Klienten gibt, die sich eine dauerhafte Behandlung in einer Praxis finanziell nicht leisten können, da die Kosten für das Neurofeedback in der Regel nicht von Krankenkassen oder anderen Kostenträgern des Gesundheitssystems übernommen werden. Eine Kombination aus Training in der Praxis und einem „supervidierten“ Heimtraining (bei dem der Trainer / Therapeut also eine Rückmeldung über die Effizienz des Heimtrainings geben kann) schien also immer eine gute Möglichkeit zu sein ein ernsthaftes, kostengünstiges Neurofeedback Training anzubieten.

 

21. Juli 2015

Machen Sie selbst Neurofeedback Training? Wenn ja, wie oft?

Zurzeit trainiere ich so gut wie gar nicht, da ich relativ viel Zeit in der Arbeit mit Klienten verbringe und Fortbildungen zum Thema „Neurofeedback“ gebe. Während der Entwicklung von HOA und auch zu Beginn meiner selbstständigen Tätigkeit habe ich aber mehrmals in der Woche trainiert. Das ist wichtig um mit den Klienten die gleiche Sprache hinsichtlich ihrer Wahrnehmungen und Empfindungen mit und über Neurofeedback sprechen zu können. Wenn man aber oft trainiert, steht ja auch die Absicht dahinter, dass die Methode Neurofeedback zu einer dauerhaften Veränderungen des Verhaltens führt, die dann im Alltag auch ohne „Elektrode auf dem Kopf“ abgerufen werden kann. Das heißt, es ist wichtig die neu erlernten und trainierten Verhaltensweisen im Alltag immer wieder abzurufen indem man bspw. an die Reize mit denen trainiert wurde denkt. Das mache ich recht häufig, bzw. mehrmals täglich – von daher bleiben die durch das Neurofeedback trainierten „Hirnwellenmuster“ auch dauerhaft erhalten.  

  

14. Juli 2015

Wird Home-of-Attention noch weiter entwickelt? Auf was dürfen wir uns freuen?

Für die App Brain-Express wird zurzeit ein Spiele Modul entwickelt, das den Funktionsumfang der App noch einmal beträchtlich erweitert. Auch soll das Handling und die Auswahl der Trainingsprotokolle vereinfacht und erweitert werden. Momentan ist die App, sowie das ganze HOA Konzept, ja eher auf Benutzer ausgerichtet die bereits Erfahrung mit dem Thema Neurofeedback gesammelt haben. Das soll sich in Zukunft ändern – auch der unerfahrene Benutzer soll eine gute und solide Einführung in die Thematik bekommen und in die Lage versetzt werden zielgerichtet eigene Trainingsprotokolle auswählen zu können.

 

07. Juli 2015

Zu welcher Tageszeit sollte man am besten trainieren?

Drehen wir die Frage besser um: Zu welcher Tageszeit sollte man nicht trainieren?

Hier gibt es eine ziemlich einfache Antwort, die lautet wissenschaftlich ausgedrückt: zu allen Tageszeiten die bereits durch andere physiologische Zustände dominiert werden. Also bsp. das Training am Abend vor dem zu Bett gehen, ist bei vielen Personen bereits durch eine erhöhte Müdigkeit gekennzeichnet – zu diesem Zeitpunkt wird es dann sehr schwierig einen gewünschten mentalen Zustand, der nicht dieser Situation entspricht, zu trainieren. Trainieren Sie daher lieber zu Zeiten in denen Sie mental fit und eher „kognitiv unbestimmt“ sind. Wenn Sie häufig genug trainiert haben, können Sie dann den trainierten mentalen Zustand auch durchaus zu den vorher „kritischen“ Zeiten abrufen.

 

23. Juni 2015

Wie beurteilen Sie das Gerät BrainLink der Firma Macrotellect?

Das Gerät basiert ja auf dem NeuroSky Chip, mit dem Unterschied das hier alle Elektroden für eine 1-Kanal Messung komplett im Stirnband verbaut sind. Daher kann man mit dem BrainLink sehr schnell mit einem Training beginnen. Wie bei allen mobilen EEG Geräten gilt hier aber auch, dass in der Regel die Haut vorher gereinigt werden muss, und die Verwendung eines Elektroden Gels ist für den Erhalt einer guten Signalqualität zu empfehlen.

 

16. Juni 2015

Ist Neurofeedback auch eine effektive Trainingsmethode bei Schlafstörungen?

Ja – mit Neurofeedback lassen sich effektiv bestimmte notwendige Charakteristika der elektrischen Hirnaktivität quasi restaurieren bzw. verstärken. Diese Charakteristika lassen sich auch bei physiologischen Messungen mit gesunden Personen in einem sogenannten Schlaflabor registrieren.

Man sollte bei der Behandlung von Schlafstörungen mittels Neurofeedback aber definitiv auf bestehende Methoden der „Schlahygiene“ bzw. auf entsprechende Trainingsverfahren zurückgreifen und deren Wirkung durch geeignete Neurofeedback Trainingsprotokolle unterstützen. 

 

09. Juni 2015

Wie beurteilen Sie das Gerät Muse von Interaxon?

Im Prinzip ein gutes mobiles EEG. Die neugestaltete App empfinde ich allerdings als Rückschritt, mit der ersten Version konnte man m.E. nach deutlich besser und effektiver trainieren. Aus „EEG-Sicht“ ist die Bezeichnung der zentralen Elektroden des Stirnbands als „Baseline-Elektroden“ irreführend – es wird insgesamt nicht transparent und nachvollziehbar erklärt was genau gemessen wird, bzw. wie sich die gemessenen Werte auf die Ergebnisse auswirken. Aufgrund des verwendeten Elektrodenmaterials scheint das Muse aber bisher das einzige Gerät zu sein, das ohne die Anwendung eines EEG-Gels auskommt.

 

03. Juni 2015

Ist es irgendwann zu spät mit Neurofeedback-Training zu beginnen, oder bringt das Training auch noch Erfolg, wenn man nur noch müde, schlapp und ausgelaugt ist?

Es ist nie zu spät mit irgendeiner Art von Training zu beginnen. Das Problem ist wohl eher die Frage, ob die positiven Effekte die sich einstellen können ausreichend sind, um genügend Motivation zu liefern um die Müdigkeit zu kompensieren. Diese Frage kann und sollte jemand der an Neurofeedback interessiert ist aber nicht alleine im stillen Kämmerlein beantworten müssen. Ich rate in einem solchen Fall sich an einen professionellen Neurofeedback Therapeuten zu wenden, der einem zumindest bei den ersten  Schritten eines Trainings begleitet.

 

29. Mai 2015

Stress... ein großer Faktor im Alltag. Wie kann ich dagegen wirken?

Das Thema Stress ist in der Gesundheitsdiskussion allgegenwärtig. Es gibt kaum eine Erkrankung bei der Stress, genau genommen der Anteil den Sie nicht mehr ohne weiteres bewältigen können, nicht zur Verschlechterung der jeweiligen Symptomatik beiträgt. So stellt sich nahezu zwangsläufig die Frage: Lässt sich Stress in irgendeiner Form managen?

Mit unserem Stressmanagement Training wollen wir Ihnen genau die Techniken vermitteln die es Ihnen ermöglichen deutlich ausgeglichener als bisher Ihren Alltag zu bewältigen. Sie lernen Ihre Ressourcen zu schonen und Sie bekommen Werkzeuge an die Hand um in akuten Stresssituationen „gelassen" bleiben zu können. Die Mischung aus vorbeugendem Training, der sogenannten Prophylaxe, und „Notfall" Rettungsmaßnahmen versetzt Sie dann in die Lage langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Das Stressmanagement kann für Arbeitnehmer in Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten oder Selbstständige in den ersten 5 Jahren der Selbstständigkeit mit 50% (maximal 500 Euro) pro Jahr über den Bildungsscheck NRW bezuschusst werden. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir informieren Sie gerne über alle notwendigen Schritte!

 

19. Mai 2015

Muss man andere Dinge wie zum Beispiel regelmäßigen Schlaf oder Essgewohnheiten während der Trainingsphase beachten?

Regelmäßiger Schlaf, eine gute Versorgung mit wichtigen Nährstoffen bildet ganz grundsätzlich die Basis für erfolgreiches Lernen. Sicherlich gibt es keine Wundermittel, deren alleiniger Konsum ein leistungsfähiges Gehirn hervorbringt - da macht auch das Neurofeedback keine Ausnahme. Ein "müdes" Gehirn produziert wie bereits dargestellt vermehrt langsame EEG Wellen - ohne eine ordentliche Versorgung mit genügend Energie können keine schnellen EEG-Anteile produziert werden.

 

11. Mai 2015

Kann es sein, dass es erhebliche Schwankungen zwischen den Trainingseinheiten gibt?

Ja - wenn bspw. die soeben genannten Kriterien für Schlaf und Essen nicht eingehalten werden, kann es zu erheblichen Abweichungen im Vergleich des EEG zwischen verschiedenen Trainingssitzungen kommen. Auch umgangssprachlich kennen wir das Phänomen: Die guten und die schlechten Tage sind hinreichend bekannt. Natürlich lassen sich solche Zustände auch mittels des EEG abbilden.

 

05. Mai 2015

Wie lernt das Gehirn durch die Übungen?

Das Lernen beim Neurofeedback basiert auf dem einfachen Prinzip, dass man eine Belohnung nur dann erhält - also bspw. das ein bestimmter Film den man gerne sehen möchte weiterläuft - wenn ein bestimmtes Kriterium eingehalten wird. 
Die Auswahl der Kriterien richtet sich dabei nach grundsätzlichen neurologischen Erkenntnissen, die in der medizinisch psychologischen Forschung schon lange bekannt sind. 
Stark vereinfacht gesagt produziert das menschliche Gehirn vermehrt langsame EEG-Wellen, wenn man entspannt ist bzw. der Fokus der Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist - Beispiel: Tagträume oder völlig entspannt, gedankenverloren in der Hängematte unter Palmen liegend. 
Schnelle EEG-Anteile weisen dagegen auf einen fokussierten, konzentrierten, nach aussen gerichteten Zustand der Aufmerksamkeit hin. 
Am Anfang des Trainings steht daher die Frage: Was möchte ich verbessern? 
Wo habe ich Defizite? Entsprechend den gerade genannten Kriterien werden daher die Trainingsbereiche ausgewählt.

Faustformel:

Im Training werden dann die soeben festgelegten Kriterien spielerisch (was nicht bedeutet leicht) mit der Belohnung verknüpft, dem sogenannten Verstärker.

 

28. April 2015

Ab wieviel Jahren ist ein Neurofeedback Training frühestens möglich?

Gewöhnlich wird mit dem Neurofeedback im 6-7ten Lebensjahr begonnen, meist als Folge von Schwierigkeiten in der Schule. In einzelnen Fällen kann aber auch ein Training vor dem 6ten Lebensjahr sinnvoll sein, vor allen Dingen wenn Verhaltensweisen betroffen sind, die sich mit der sogenannten Regulationsfähigkeit beschäftigen. Wie bereits oben gesagt – falls die Entscheidung ansteht mit einem Neurofeedback Training zu beginnen sollte ein Experte aufgesucht werden. 

 

20. April 2015

Hilft Neurofeedback auch Kindern mit ADHS?

Kurz und knapp: JA. Die wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema liefern einen sehr guten Beleg für die Wirksamkeit von Neurofeedback. Trotzdem sollte auch immer ein Neurofeedback Experte aufgesucht werden, der dann eine entsprechende Trainingsempfehlung aufstellen kann.

 

14. April 2015

Hilft Neurofeedback Training die Konzentrationsschwäche von Kindern zu beheben/verbessern? 

Konzentration ist nur ein kleiner Ausschnitt der menschlichen Aufmerksmakeitsleistung – daher sollte die Frage eher lauten ob Schwächen der Aufmerksamkeitsleistung verbessert werden können – hier kann mit einem eindeutigen JA geantwortet werden.

 

07. April 2015

Welches Headset und welche App sind  für Kinder geeignet?

Im Prinzip lässt sich das MindWave Mobile Headset auch bei Kindern gut einsetzen, solange sich das Headset ohne viel Wackeln auf dem Kopf platzieren lässt. Man sollte allerdings beachten die am beweglichen Arm angebrachte Elektrode soweit wie möglich in Richtung Haaransatz zu schieben, so dass möglichst wenig Muskelaktivität der Augen- und Gesichtsmuskulatur erfasst wird.

Den App-Markt müsste ich noch einmal genauer sondieren, da bin ich hinsichtlich aktueller Produkte nicht auf dem Laufenden. Grundsätzlich sollte man aber immer folgende Anforderungen an eine Neurofeedback App stellen: Wird deutlich welcher Parameter der elektrischen Hirnaktivität reguliert werden soll um zu einem gewünschten Erfolg auf dem Bildschirm zu gelangen?

 

30. März 2015

Welches Headset ist am besten für ein Neurofeedback Training geeignet?

Die Frage sollte eher lauten: Wieviele Anbindungsmöglichkeiten bietet ein bestimmtes Headset? Je mehr Software Hersteller Programme für ein bestimmtes EEG Headset zur Verfügung stellen, desto größer ist die Chance ein geeignetes Neurofeedback Programm dafür zu „finden“. Ansonsten sollte man das Headset bevorzugen das eine guten Sitz bietet und einen möglichst variable Positionierung der eigentlichen Ableitungs-Elektrode bietet.

 

24. März 2015

Können ältere Menschen die unter Alzheimer leiden mit einem Neurofeedback Training positive Erfolge erzielen?

Gute Frage – aber hierzu gibt keine einfache Antwort! Mittlerweile weiß man, dass es protektive Faktoren gibt, die Alzheimer evtl. herauszögern können. Dazu zählt unter anderem, dass man seine „grauen Zellen“ in Bewegung hält, also dafür sorgt das auch im höheren Lebensalter genügend neue Verhaltensweisen und Fertigkeiten gelernt werden. Einen ähnlichen Vorgang kann man auch mit dem Neurofeedback „nachbilden“ oder erreichen. Wenn aber bereits Alzheimer Symptome vorliegen, wobei man dann davon ausgehen kann, dass sich im Gehirn bereits sogenannte Plaque Ablagerungen gebildet haben, funktionieren die betroffenen Zellen etwas vereinfacht ausgedrückt  nicht mehr normal. In diesem Fall ist es dann fraglich ob überhaupt ein Lernvorgang der für das Neurofeedback notwendig ist genügend ausgeprägt vorhanden ist

 

17. März 2015

Was mache ich wenn's gar nicht klappt mit dem Training?

Erfolgreiches Trainieren unterliegt auch einer Abhängigkeit von der Tagesform. Wenn man beispielsweise so müde ist dass einem fast die Augen zufallen kann man weder wache Entspannung noch Aufmerksamkeit trainieren. Bei der wachen Entspannung werden Frequenzbereiche der elektrischen Hirnaktivität trainiert, die aufgrund der Müdigkeit nur sehr schwach vertreten sind - wohingegen die mit Aufmerksamkeitsprozessen assoziierten Frequenzbereiche eine deutliche Beschleunigung der Hirnaktivität erfordern. Beide Leistungen werden aber in einem Zustand der Müdigkeit als so anstrengend empfunden, das sich bei einem nicht erfolgreichen Training schnell ein deutliches Gefühl der Frustration einstellen kann. Hören Sie dann besser sofort mit dem Training auf und machen Sie an einem anderen Tag in besserer Verfassung weiter!

 

11. März 2015

Wie trainiere ich richtig?

Im Prinzip gibt es beim Neurofeedback kein "richtiges" oder "falsches" trainieren. EIn Training ist entweder erfolgreich - in der Regel dann wenn die % Angabe der Erfolgsanzeige über 60% liegt - oder nicht erfolgreich, wenn die %-Angabe unter 60% liegt. Der Trick für ein erfolgreiches Training liegt nun darin solange mit seinen Gedanken zu spielen bis man ein Muster gefunden hat mit dem man die gestellte Aufgabe (also das ausgewählte Trainingsprotokoll) erfolgreich bewältigen kann.

 

 03. März 2015

Was bietet mir die Home-of-Attention Trainingssoftware?

Kurz und knapp: Ein geeignetes Trainingstool um sich mit den Grundlagen des Neurofeedback vertraut zu machen. Für erfahrene Anwender bietet das Programm und bspw. auch die Möglichkeit parallel zu einem Neurofeedback Training in der Praxis im Alltag und in problematischen Situationen zu trainieren. Speziell die beiden iOS Apps Brain Starter und BrainExpress können hier sehr gut eingesetzt werden. 

 

19. Februar 2015

Kann ich mit Neurofeedback mein Stressmanagement verbessern? 

Grundsätzlich ja - zuerst einmal sollte man aber genauer definieren, was unter Stressmanagement zu verstehen ist, bzw. welche Ergebnisse man sich selber von einem Neurofeedback Training hinsichtlich der Stressbewältigung erhofft. Hierzu ist es immer ratsam einen Experten aufzusuchen, der gemeinsam mit Ihnen abklärt ob ein Neurofeedback Training im individuellen Fall überhaupt eine geeignete Trainingsmassnahme darstellt.  Im Allgemeinen kann man sagen, wenn der emotionale Anteil der Stressproblematik besonders hoch ist, kann Neurofeedback allenfalls eine ergänzende Möglichkeit zur Stressbewältigung bieten.  

 

11. Februar 2015

Wie funktioniert ein EEG-Headset?

Ein EEG – nicht nur die Headsets der Firma NeuroSky – misst elektrische Potentiale. Diese sind über Ansammlungen von kortikalen Nervenzellen auf der Schädeloberfläche messbar. Wichtig ist hierbei zu beachten, das auch Muskeln elektrische Potentiale erzeugen, diese sind allerdings um ein vielfaches größer als die EEG Potentiale und stören daher. Der Verstärker der benutzt wird um die Aktivität der Nervenzellen zu messen und somit sichtbar zu machen, wird Differenzverstärker genannt. Im Falle der NeuroSky Headsets bzw. des hier verwendeten Verstärker-Chips wird 512 pro Sekunde das Potential unter der aktiven Elektrode (auf der Stirn) im Verhältnis zur Referenz-Elektrode (im Ohrclip) gemessen. Wenn diese Werte in einer Grafik in ihrem zeitlichen Auftreten aufgetragen werde, ergibt sich das EEG.

 

12. Januar 2015

Gibt es irgendetwas zu beachten, wenn ich zum ersten Mal mit dem Neurofeedback beginnen möchte?

Nein - das einzige was man sich vergegenwärtigen sollte ist: Spiele mit Deinen Gedanken, experimentiere und beobachte welche Veränderung der Gedanken zum Erfolg in der jeweils gestellten Aufgabe führt.

 

17. Dezember 2014

Ist es schlimm, wenn ich mal eine Woche keine Zeit für das Training habe?

Die Frage lässt sich nicht generell beantworten ohne eine Nachfrage zu stellen: In welchem Trainingsabschnitt befinden Sie sich? Wenn Sie bereits ca. 20 Trainingseinheiten absolviert haben, sollte eine Pause von einer Woche keine große Veränderung in Ihrem Trainingserfolg bewirken. Grundsätzlich gilt: Neurofeedback ist ein Training das auf einer regelmäßigen Ausübung basiert.

 

16. Dezember 2014

Mal drei persönliche Fragen an Dr. Kowalski...

Seit wann führen Sie die Neurofit-Akademie?

Seit Anfang 2008, nach reiflicher Überlegung hatte ich mich damals gemeinsam mit Dr. Krombholz entschlossen, den Weg aus der akademischen Anstellung in die Selbstständigkeit zu wagen.

Was macht Ihnen daran so viel Spaß?

Es ist zwar ein viel zitiertes Klischee - aber kein Tag ist wie der andere - also mithin der Aspekt der Abwechslung. Auch wenn die eigentliche Tätigkeit, also den Gehirnen andere Menschen bei der Arbeit mittels EEG zusehen zu können, gelegentlich etwas ermüdend ist: Es ist immer wieder ein großes Vergnügen und auch ein Privileg mit Menschen über ihre Art des Denkens und der Wahrnehmung zu diskutieren.

Was genau lernt man in Ihren Workshops?

Kurz und knapp: Alles was man für das Verständnis und die Durchführung von Neurofeedback mindestens wissen sollte.

09. Dezember 2014

„Was genau ist der Unterschied zwischen Neurofeedback und Biofeedback?“

Biofeedback ist der Oberbegriff - der Begriff verweist dabei auf die Verwendung eines biologisch-physiologischen Signals  demnach kann man das Neurofeedback auch als eine Spezialdisziplin des Biofeedback betrachten. Wenn man bspw. ältere Publikationen (vor ca. 1980) zum Thema Neurofeedback sucht empfiehlt sich die Verwendung des Suchbegriffs "EEG Biofeedback".

 

03. Dezember 2014

Für wen ist das Neurofeedback-Training nicht geeignet?

Abraten sollte man vor allen Dingen wenn jemand an einer wahnhaften Störung, wie der Schizophrenie erkrankt ist. Hier gibt es zwar bereits wissenschaftliche Befunde, die eine Besserung der Symptomatik  nach Neurofeedback zeigen, ein solches Training ist aber nur unter Aufsicht und Begleitung eines Experten angeraten. Auch sollte man bei schweren neurologischen Erkrankungen zunächst einen Experten aufsuchen.

 

25. November 2014

Wann kann man erste Erfolge des Trainings bemerken?

Man bemerkt die ersten Erfolge, wenn sich die Problembaustellen, wegen denen man in der Regel mit dem Neurofeedback beginnt, anfangen sich positiv zu verändern. Wie sich das dann konkret äußert, ist von Fall zu Fall verschieden. Eine Person bemerkt vielleicht frühzeitig die ersten kognitiven oder körperlichen Anzeichen einer Überlastung und kann dann effektiv gegensteuern. Eine andere Person stellt plötzlich fest, dass sie anstatt nur 10 Minuten einen schwierigen Text verfolgen zu können, bereits seit 20 Minuten diesen Text liest. Wie gesagt - die Anzeichen der Veränderung können so unterschiedlich sein, wie die Probleme bzw. die Gründe wegen denen man das Neurofeedback nutzt.

 

18. November 2014

Wie viel Zeit pro Woche / pro Tag sollte man sich mindestens für das Training nehmen?

Wenigstens 2 mal pro Woche für ca. 30-40 Minuten, mit mindestens einem Tag Pause zwischen den Trainingseinheiten, das wäre mehr oder weniger die ideale Zeitvorgabe.

 

11. November 2014

Erfordert Neurofeedback Glauben daran?

Nein - das wäre ungefähr so als wenn Sie fragen würden ob man an das Atmen glauben muss! Die Nervenzellen im Gehirn machen einfach ihren Job und mit dem Neurofeedback versuchen wir darauf gezielten Einfluss zu nehmen.

 

04. November 2014

Wenn man große Konzentrationsschwierigkeiten hat, kann man sich beim Neurofeedback-Training überhaupt konzentrieren?

Ja - solange man sich nicht selber unter Druck setzt konzentriert sein zu müssen! Letzten Endes bin ich als Anwender des Neurofeedbacks ja frei darüber zu entscheiden, mit welcher Art von Stimulus ich mein Training gestalten möchte. Wenn also die Konzentration bzw. die Fokussierung der Aufmerksamkeit besonders schwer fällt, sollte man zunächst mit Video- oder Audiomaterial beginnen, dass eine motivierende Wirkung hat.

 

28. Oktober 2014

Wer sollte mit Neurofeedback-Training beginnen?

Die Frage kann und sollte man natürlich werbetechnisch am Besten mit "jeder" beantworten. Das ist auch nicht ganz verkehrt, da wir ja alle unsere Gehirne jeden Tag benötigen und in Anspruch nehmen, schadet es garantiert nicht sich damit auch eingehender zu beschäftigen. Neurofeedback bietet in diesem Sinne eine gute Möglichkeit dazu. Etwas weniger flächendeckend kann man auch folgendermaßen antworten: Jeder der bemerkt, dass seine Aufmerksamkeit oder Entspannungsfähigkeit nicht mehr so einfach zu bändigen oder zu lenken ist. Also bspw. der in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit viel diskutierte Typus des stressgeplagten Menschen, der erste Anzeichen einer Überbeanspruchung an sich bemerkt.

 

16. September 2014

Techniken aus der Meditation...

In den letzten Jahren werden im Bereich der Behandlung von chronischen Schmerzen auch verstärkt Techniken aus der Meditation eingesetzt (Beispiel: MBSR – Mindfulness Based Stress Reduction). Aus der Meditationsforschung wiederum weiß man, dass die Einhaltung eines bestimmten meditativen Zustands unter anderem die Alpha Anteile des EEG (8-12 Hz) dauerhaft erhöht. Diesen Effekt kann man auch mit dem Neurofeedback erzielen – bspw. durch ein Training mit der Brain Starter App in Verbindung mit einem NeuroSky Headset. In der App kann man für ein solches Training die Programme (Protokolle) “Entspannung” und “Wachheit” wählen.

 

12. August 2014

Was genau ist Neurofeedback?

Neurofeedback ist ein technologisches Hilfsmittel, das nahezu jedem Menschen die gezielte Selbststeuerung der Hirnaktivität ermöglicht. Es wird vor allem in den USA seit Jahrzehnten erforscht und eingesetzt und seine Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien auch von Universitäten in Deutschland erforscht.
Grundsätzlich teilt man die elektrische Aktivität des Gehirns in verschiedene Wellenbereiche unterschiedlicher Funktionalität und Frequenz auf. Je nach Situation in der Sie sich befinden, sind die Wellenbereiche verschieden stark ausgeprägt.

Daraus ergeben sich individuelle Charakteristika der Gehirnaktivität: Wenn Sie entspannt auf der Wohnzimmercouch sitzen unterscheidet sich die Zusammensetzung der Wellenbereiche prinzipiell von der Zusammensetzung die sich während einer stressigen Prüfungsaufgabe in Ihrem EEG (Electroencephalogramm) beobachten lässt.
Beim Neurofeedback wird die elektrische Aktivität Ihres Gehirns in ihre einzelnen Frequenzbänder zerlegt und der Anteil jedes Frequenzbandes am Zustandekommen des Spontan-EEGs online dargestellt. Hintergrund des Neurofeedback ist es, Sie in die Lage zu versetzen, die EEG-Anteile im Spektrum, die mit einer verbesserten kognitiven Leistung in Zusammenhang gebracht werden zu erhöhen, sowie die EEG-Anteile, die eher mit einer verminderten Aktivierung in Zusammenhang gebracht werden, zu verringern.

Beim Neurofeedback erfahren Sie, wie Sie selber auf ihre „Hirnleistung" Einfluss nehmen können, wodurch sich Ihre Rolle bei Therapie und Training als aktiv darstellt, im Gegensatz zur passiven Rolle, ihn der Sie oder andere Patienten nur auf Medikamente angewiesen sind.
Durch diese aktive Teilnahme, aber auch durch die ständige Rückmeldung der Hirnarbeit, wird Ihnen zusätzlich eine starke innere Kontrollüberzeugung vermittelt. Das Selbstvertrauen in Ihre eigene Leistung und Fähigkeit steigt und kann somit den genuinen Effekt des Neurofeedback-Training positiv moderieren.

 

25. Juni 2014

Können Sie bitte "Peak Performance" genauer definieren?

Peak Performance bezeichnet die Fähigkeit zur körperlichen und / oder geistigen Höchstleistung. Im Idealfall sollte eine solche Leistung in der jeweiligen Belastungssituation „auf Knopfdruck" abgerufen werden können.

Das NeuroFit Peak Performance Training hilft Ihnen die mentale Basis - auf der geistige Höchstleistungen erbracht werden - bewusst zu generieren. Sie können dann das vorhandene Potential bei Bedarf abrufen, sind fokussiert und präsent - Ihre Sinne sind voll auf die gegenwärtige Aufgabe gerichtet; gleichzeitig bleiben Sie gelassen und innerlich ruhig.

Im Gegensatz zu anderen Mental-Techniken (Gehirnjogging, Mind-Training etc.) bei denen eine Steigerung Ihrer mentalen Leistungsfähigkeit über das wiederholte Lösen „schwieriger Aufgaben" erreicht werden soll, setzen wir die Technik des Biofeedback und Neurofeedback ein, zur bewussten Beeinflussung und Veränderung von physiologischen Werte und der eigenen Hirntätigkeit durch Sie selbst.

 

15. Mai 2014

Was ist eigentlich Biofeedback?

Beim Biofeedback lernen Sie Verhaltensweisen wie körperliche Entspannung, Anspannung und Entspannung bestimmter Muskeln oder auch eine Reduktion des negativen Stressempfindens bewusst und zielgerichtet zu erreichen.
Dies geschieht über die von Ihnen gesteuerte Beeinflussung von Atmung, Muskelspannung, Herzschlag, Durchblutung und Schweißdrüsenaktivität - alles Funktionen Ihres Körpers die den momentanen Zustand bestimmter Anteile Ihres Nervensystems reflektieren.

Für die Messung werden unter anderem selbstklebende Elektroden verwendet die sich schnell und komfortabel auf der Haut anbringen lassen. Temperatursensoren und Sensoren die die Durchblutung der oberen Gewebeschichten messen können werden mit Klettbändern befestigt. Die Sensoren und Elektroden sind klein, leicht und behindern Sie nicht beim Training.